Cabernet SauvignonVielseitige und weitverbreitete Rotweintraube mit charakteristischer Form. Die Rebpflanze ist in der Lage, in warmen Gegenden auf ganz unterschiedlichen Böden zu wachsen. Die Trauben reifen relativ spät und sind wegen ihrer dicken Schale recht resistent gegen Fäulnis. Die Trauben liefern eine intensive Farbe und ein nach Johannis- und Holunderbeeren erinnerndes Aroma, das teilweise an Kräuter erinnert. Der hohe Gerbstoffanteil verursacht eine relative lange Reifezeit in Fässern und Flaschen und gibt
dem Wein Stärke, Charakter und Langlebigkeit.
Syrah
Diese Traube ist im Rhônetal überaus weit verbreitet und liefert für sich alleine einen tiefroten, dunklen Wein. Syrah-Trauben werden klassischerweise in Châteauneuf-du-Pape-Weinen verwendet. Aber auch viele andere Rotweine Südfrankreichs enthalten diese Traube. In Kombination mit Grenache noir ergibt es einen harmonischen langlebigen Rotwein. In Australien und in der Schweiz werden heute vermehrt reine Syrah-Weine angeboten, die sich durch ihr kräftiges Aroma auszeichnen. Klassische Aromen sind Beerenfrucht, Kaffee, rauchiger Teer und Hickory-Holz.
Grenache noir
Grenache-Trauben sind die weltweit am zweithäufigsten angebauten Reben. Die Rotweinsorte Grenache noir ist dabei im Südfrankreich am meisten verbreitet, da sie im warmen Klima des südlichen Rhônetals und der Provence ausgezeichnet gedeiht. Die Weinstöcke können sehr alt werden (bis 60 Jahre und mehr) und liefern häufig erst im fortgeschrittenen Alter kräftige Aromen. Bei entsprechender Begrenzung des Ertrags der Rebstöcke werden ganz ausgezeichnete Aromen, wie Kirschwasser, schwarze Johannisbeeren, Pfeffer und Lakritz hervorgebracht.