Stahltank oder Barrique?

Barriquefässer
In diesen Barriquefässern wird die Cuvée St.-Gabriel 12 Monate gelagert.
Der Ausbau von Wein im Holzfass ist ein sehr altes Verfahren, das vor der Einführung von Stahl- und Betontanks die übliche Kelterungsart war. Aus hygienischen Gründen wurden und werden heute die Stahl- und Betontanks viel verwendet, da die Kelterung in Holzfässern die Gefahr von Fehltönen und im Extremfall den Verlust von ganzen Fassinhalten bedeuten kann, wenn die Fässer nicht entsprechend gepflegt werden. Für einfachere Weine, die meist in großen Mengen hergestellt werden, ist daher der Ausbau in Stahl- und Betontanks üblich, da sich der erhebliche Aufwand der Pflege von Holzfässern nicht lohnt.

Holzfässer werden je nach Region in ganz verschiedenen Größen verwendet. Das sogenannte Barriquefass ist relativ klein und hat ein Fassungsvermögen von 225 l. In diesen Fässern werden werden qualitativ hochwertige, komplexe Weine ausgebaut, wie auch die Cuvée St. Gabriel unserer Domaine. Für den Barriqueausbau sind längere Maischegärungszeiten notwendig, und nur bereits primär kräftige Weine sind für diese Kelterungsmethode verwendbar. Damit die Holznote nicht zu sehr dominiert, werden auf der Domaine du Grand Fontanille überwiegend ältere Fässer verwendet.

Die Cuvée Fontanille wird im Stahltank ausgebaut.

 

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